Person & Praxis

Marc Andrea Paternoster Bakk. pth.

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

In meiner Arbeit verbinde ich Klarheit mit Wärme und Professionalität mit echter Menschlichkeit. Viele Menschen kämpfen nicht mit „Fehlern“, sondern mit Mustern, die früher einmal wichtig waren. Schutz, Halt, Orientierung – Strategien, die damals Sinn ergeben haben und heute oft nur noch Druck erzeugen. Der Mensch ist ein Wesen der Wiederholung. Genau dort setzen wir an: Wir schauen ohne Schuld und ohne Drängen darauf, warum ein Muster entstanden ist – und wie du es heute so verändern kannst, dass es zu deinem Leben, deinen Grenzen und deiner aktuellen Realität passt. Therapie ist für mich ein Raum, der nicht bewertet, sondern versteht. Ein Ort, in dem Entwicklung Zeit bekommt und Veränderung stabil wachsen kann. Ich arbeite direkt, klar und humorvoll – aber immer respektvoll und auf Augenhöhe.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch seine eigene Form von Kintsugi in sich trägt: Stellen, die gebrochen waren, können später die sein, die am meisten Stärke, Tiefe und Charakter zeigen. Chance und Krise teilen nicht nur Buchstaben – oft auch denselben Ursprung.

Unsere Praxis am Hauptplatz 1 in St. Valentin liegt direkt über der Pizzeria Bella Vista – „schöne Aussicht“, und das trifft die Atmosphäre ziemlich gut. Die Räumlichkeiten teilen wir uns zu zweit, aber jeder von uns arbeitet in seinem eigenen, individuell gestalteten Praxisraum.

Zwei Räume, zwei Persönlichkeiten – ein gemeinsamer Ort, der trägt.

Mein Raum ist warm, klar, ein bisschen exzentrisch und bewusst gestaltet – von den Farben bis zu den kleinen Details. Er soll Halt geben, aber gleichzeitig inspirieren. Das denkmalgeschützte Fresko aus dem Jahr 1802 bringt Tiefe und Geschichte hinein, ohne schwer zu wirken. 

Der zweite Raum, von Benjamin Klammer, ist das natürliche Gegenstück: erdig, ruhig, naturverbunden und sofort entschleunigend. Zwei verschiedene Räume, zwei verschiedene Atmosphären – beide mit Herz gestaltet.

 

 

 

Zwischen unseren beiden Praxisräumen liegt ein heller Aufenthaltsbereich: Warteraum, kleine Küche, WC mit kostenfreien Hygieneartikeln, Kaffee und Wasser.

Ein sanfter Übergang zwischen dem Außenlärm und der therapeutischen Arbeit.

Gemeinsam haben wir alles renoviert, geplant, gewählt und aufgebaut. Diese Praxis ist unser gemeinsames Baby – aber eben mit zwei Herzen und zwei Handschriften. Ein bewusst gestaltetes Ambiente, das mehr ist als Einrichtung:

Mehr als zwei Räume.
Mehr als eine Praxis.

Ein Ort, der bewusst geschaffen wurde, damit Menschen ankommen,

sich sicher fühlen und sich in ihrer eigenen Ent~Wicklung entfalten können.